24./25. May, 2003
After an adventurous bike tour along the Elbe to Magdeburg, Drehst'n Deckel managed to remained undefeated in the 2nd anual Mücken Cup in Magdeburg throught the first and second rounds (8 gamesd total). In the final against my old temporary team from Halle (Hallunken) we managed to obtain a 12:8 lead in a game to 13 after a rocky start. Then we recieved a lesson in how to count from 8 to 13. With an amazing comeback, the Hallunken managed to win the very suspensful final 12:13 and we ended up with 2nd place. Luckily we had a Gitarre and had a song session on the train back home to raise our spirits. Mücken Cup highlights included:
Und jetzt ein Bericht von Andreas mit unseren Digitalbilder:
es war einmal im mai zweitausendunddrei ... wir saßen zu viert im zug richtung mückencup. rotweinflaschen leerend und sporthosen kaufend zogen wir durch sachsen – 2 mal anhalt(end). mat und carl fuhren nicht mit uns nach magdeburg. sie nahmen lieber ihr fahrrad und sich zeit. bis auf einen „harmlosen“ achsbruch an carls hinterrad
in lübs lief bei ihnen alles wie geschmiert. abends dann, beim wiedersehen in der schlafhalle der erste schreck: irgendwas war mit matthias knien, er humpelte. dank carstens salbe war das samstag früh aber kein problem mehr. nach einem kleinen stadtmarathon bei sonnenschein erreichten wir etwas pflastermüde die drei spielfelder auf den magdeburger frisbee-elbauen.
beim morgendlichen labskaus kamen florian und jörn aus lüneburg mit in unser boot. wir entschieden uns für eine MA-defense sowie die hellblauen shirts im ersten spiel und gewannen („azzurro!!!“).
dank MA* und einer supermotivation des gesamten teams blieb für uns der frisbeehimmel den ganzen samstag wolkenfrei und supersonnig, so dass wir, ungeschlagen in der vorrunde, die partynacht mit einem abendessen im ciao ciao eröffneten. was danach geschah, können euch carsten und thomas besser erzählen, schließlich haben sie die party gewonnen.
sonntag morgen wollten wir den stadtmarathon eigentlich ausfallen lassen, aber die linie 5, die ihren betrieb feiertags erst halb elf aufnimmt, brachte uns wieder ins rennen. so waren wir nur wenige minuten vor unserem ersten spiel im winnerpool an den feldern, frühstückten fix und befanden uns plötzlich mit 2 punkten rückstand, gegen die baybees aus bayreuth, mitten im ersten sonntags-derby.
wir holten die 2 punkte wieder auf. fielen wieder 2 zurück. holten auch diese auf. dann 3 zurück. nochmal aufgeholt. schließlich gleichstand. wir hatten anwurf – aber die zeit war vorbei – und jetzt galt die 3-pass-regel – bayreuth im angriff. jörn kam auf eine ausgefallene defensemethode: wir schickten nur einen marker nach vorn, alle anderen sollten die zone verteidigen. gesagt – getan. matthias anwurf, eine handbreit vor die auslinie, unterstützte unser vorhaben einfach perfekt. sie mussten mit 3 pässen gegen den wind übers ganze feld. schon nach dem ersten wurf der baybees hatten wir ihn – den turn! wir nutzten unsere chance und gewannen glücklich mit einem punkt vorsprung. das zweite spiel am sonntag, gegen die magdeburger schleudertraumaten, ging etwas deutlicher für uns aus. fazit bis dahin: 7 spiele gewonnen – drehst´n deckel im finale! bevor wir aber gegen die hallunken (ebenfalls ungeschlagen bis dahin) um den sieg im mückencup kämpften gab es für uns eine lehrstunde in guts.
fünf hallunken gegen fünf deckels und dieses fiese rote plastikteil. was soll ich lang erzählen 22:20, so der endstand zugunsten der alten „guts-hasen“ aus dd! in vorfreude auf unsere finalteilnahme (das erlebt man ja schließlich nicht alle tage) probten wir schnell noch zwei lieder: eins für den fall, dass wir platz zwei erreichen und eins für den möglichen sieg. blieb noch die ausgiebige, zweistündige erholungspause vorm letzten spiel, deren ablauf am besten so beschrieben ist: wir lagen träumend im gras, den kopf voll verrückter ideen ...
im finale lief es dann richtig gut für uns. auf 13 punkte ohne zeitlimit hatten wir uns mit den hallensern geeinigt. gleich zu beginn lagen wir zwar wieder 3 punkte zurück - diese hallunken! hatten aber auch schnell wieder aufgeholt. es war anstrengend aber es lief, wie gesagt, sehr gut für uns: 12:8 – wir brauchten nur noch einen einzigen punkt und sahen uns schon auf der siegerehrung „azzurro“ singen. und dann, ich möchte hier carl zitieren, ist was ganz doofes passiert. eigentlich sind fünf doofe dinge passiert: 12:9, 12:10, 12:11, 12:12, 12:13 !!!
es tat weh. „ja!!! ja!!! niemals aufgeben!“ hörte ich einige wortfetzen aus dem jubel von der anderen linie heraus! halle war glücklich. wir hatten in diesem moment mit unserer fassung zu kämpfen. sehr spannend sei es gewesen, sagte man uns bei der siegerehrung. da tat´s dann schon nicht mehr so weh. unser song: „you can get it, if you really want!“, kam bei den hallunken dann auch gut an. platz drei holten sich die bayreuther bienchen. applaus gab es am schluss vor allem für das wunderschöne sunshine-turnier und die ausrichter des selben ...
fazit: auch als zweiter sieger macht die heimfahrt richtig spaß! fünf stunden voller sektlaune, hacky-sack-schlachten, kartenspielen, rotwein, kreuzworträtsel und gesang ... machen mir lust auf mehr, mehr, mehr turniere mit drehst´n deckel!
und die altbekannte frisbeehymne „wunder geschehen“, einzig und allein zu dem zweck geschrieben: eine bittere finalniederlage zu verarbeiten, half gewaltig, unsere schmerzen in die welt hinaus zu schreien ;-p
so, den deckel drehten:
|
sylvia lady in red |
ralf der extra aus regensburg kam |
thomas wp der stahlharte bauchmuskeln brauchte |
|
carl der die achse des bösen zerstörte |
carsten der lektor |
matfin der schon sehr, sehr traurig war |
|
andreas b der diesen bericht schrieb |
jörn unser schnellster beerracer |
und florian der sich extra fürs finale neue schuhe kaufte |